Cooking for Freedom

Cooking for Freedom

Regional und bio lecker kochen – das ist uns wichtig und schnippeln macht am meisten Spaß in der Gruppe. Deshalb haben wir Cooking for Freedom ins Leben gerufen: Ein Kochabend auf dem Walnusshof, bei dem Hoffreund Stefan den Kochlöffel schwingt, während wir die Zutaten vorbereiten.

Hier findest Du ein kleines Video vom Kochabend:

Wir haben für Dich zum Ausprobieren drei Rezepte:

Harissa Möhren

Zutaten:

  • Möhren
  • Zwiebeln
  • Zwetschgen/Pflaumen oder andere Früchte oder Rosinen oder oder oder…, geht auch als Tiefkühlkost, am besten aber aus dem eigenen Garten oder beim Nachbarn geklaut.
  • Knoblauch
  • Chilis oder Sambal Oelek
  • gemahlenen Kreuzkümmel
  • gemahlenen Koriander
  • Salz
  • Apfelessig oder eine andere Säure
  • Walnüsse
  • ein paar frische Kräuter ganz nach Belieben

Je nach Mengenbedarf die entsprechende Anzahl Möhren je nach Qualität nur waschen oder auch schälen und in ca. 1cm breite Scheiben schräg schneiden. Die geschnittenen Möhren in Wasser kochen oder auch dämpfen, bis sie gerade noch bissfest sind. 

Während die Möhren kochen, die Zwiebel(n) schälen und in grobe Würfel oder Ringe schneiden. Die Zwetschgen oder anderen Früchte putzen, waschen würfeln. Den Knoblauch feinhacken oder quetschen. Die Chilis von den Kernen befreien und kleinschneiden. Wer es gern heftig scharf mag, hackt die Kerne einfach mit.

Walnüsse knacken und grob hacken. Kräuter hacken bzw. kleinschneiden.

Die Zwiebeln und die Chilis in einer Pfanne in ordentlich Olivenöl nicht zu heiß andünsten, bis sie langsam Farbe bekommen. Die bissfesten Möhren ohne das Kochwasser dazufügen und ebenfalls mit andünsten. Zwischenzeitlich den Knoblauch zufügen. Wenn alles schön glasiert ist, die geschnittenen Früchte zugeben und etwas zerkochen lassen. Am Ende die Gewürze je nach Geschmack einrühren. Wer Sambal Oelek verwendet dieses auch an dieser Stelle einrühren. Abschließend das Ganze mit Salz und etwas Essig abschmecken. Die gehackten Walnüsse dazu, alles mit den Kräutern bestreuen, fertig. 

Übrigens: Harissa gibt es auch als fertige Würzmischung oder – paste aus Chilis, Ölivenöl, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander und Salz.

Rote-Beete-Grünkern-Sotto

Rote Bete – Grünkern – Bier – Sotto

Zutaten:

  • Rote Bete
  • Grünkern
  • Bier
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Walnüsse
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe oder selbstgemachte Gemüsepaste
  • Hefeflocken
  • Hafersahne
  • Salz
  • weitere Gewürze nach Belieben (Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, etc.)
  • Apfelessig oder eine andere Säure
  • ein paar frische Kräuter ganz nach Belieben

Den Grünkern am besten ein paar Stunden vorm Kochen in Wasser einweichen.

Rote Bete vorkochen oder dämpfen.

Den Grünkern abgießen und ordentlich abtropfen lassen. 

Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin den Grünkern bei niedriger Temperatur ein paar Minuten anschwitzen. Dann alles mit Bier ablöschen und wieder zum Kochen bringen- weiter bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Dabei nur soviel Bier zufügen bzw. nachgießen, dass es beim Kochen vom Grünkern aufgenommen werden kann. Nebenbei die Gemüsebrühe oder -paste einrühren.

Die Rote Bete schälen und in mundgerechte Würfel schneiden, die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch hacken oder quetschen. 

Wenn der Grünkern langsam gar wird, die Zwiebeln in einer großen Pfanne in Olivenöl anschwitzen, Knoblauch und Rote Bete-Würfel dazugeben. 

Wenn alles etwas angebrutzelt ist, den garen Grünkern zusammen mit dem Bier-Kochsud in die Pfanne geben und alles ordentlich verrühren.

Je nach Geschmack nun Hefeflocken und Hafersahne zufügen und nochmals etwas einkochen lassen. 

Am Ende die gehackten Walnüsse zugeben und mit Salz, Gewürzen und Apfelessig abschmecken. Gehackte Kräuter oben drauf, fertig!


Walnuss-Grießpudding mit beschwipstem Pflaumenkompott

Zutaten:

  • Walnüsse für die Walnussmilch und zum Bestreuen des Puddings
  • Zwetschgen oder Pflaumen, geht auch als Tiefkühlkost, am besten aus dem eigenen Garten oder beim Nachbarn geklaut… (siehe Möhren 😉 )
  • Dinkel- oder anderer Grieß 
  • Speisestärke
  • Zucker
  • neutrales Öl (Sonnenblume z.B.)
  • Vanille (gemahlene Vanilleschoten, Vanillemark, längs halbierte Vanilleschoten…)
  • Gewürze (Zimt, Sternanis, Nelken, etc. – je nach Lust und Laune)
  • Alkohol (Dinkelkorn, Rum, Wodka oder was auch immer)

Für die Walnussmilch pro 0,5 Liter etwa 100g bereits geknackte Walnüsse für etwa 8h in Wasser einweichen, um die Bitterstoffe aus den Nusskernen zu schwämmen. Dazu etwa alle 2 Stunden das Wasser wechseln. 

Die Walnusskerne mit der entsprechenden Menge Wasser im Mixer mit ordentlich Power fein pürieren. Zum Ende hin eine Prise Salz und einen kleinen Schuss neutrales Öl zufügen.

In einen Topf eine kleine Menge Wasser füllen, bis gerade der Boden bedeckt ist. Den Topf bei hoher Temperatur auf den Herd stellen und Zucker in dem eigenen Zuckerbedarf angepasster Menge hineingeben.

Unter Rühren den Zucker im Wasser auflösen und langsam karamellisieren. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist und sich der Zucker zu einer fester werdenden Masse verbindet die Walnussmilch zugeben und das Karamell auflösen. Anschließend eine ordentliche Prise Vanille einstreuen und das Ganze zum Kochen bringen. Dabei stets wachsam bleiben, da Walnussmilch hoch kocht.

Sobald die Milch anfängt zu kochen, mit einem Schneebesen den Grieß nach und nach einrühren und beobachten wie sich die Konsistenz durch aufkochen entwickelt. Wenn ein ordentliches Andicken zu spüren ist, unter ordentlichem Rühren die Masse nochmal bei geringerer Temperatur kurz durchkochen. Anschließend die Masse in Portionen auf Schälchen verteilen, in eine große Schale füllen oder einfach zum Abkühlen im Topf lassen.

Die Zwetschgen bzw. Pflaumen kleinschneiden und dabei den eigenen Saft auffangen. Alles zusammen in einem Topf erhitzen, die gemörserten Gewürze je nach Geschmack zugeben und bei Bedarf noch etwas süßen.

Je nach Flüssigkeitsmenge Speisestärke in ein wenig kaltes Wasser einrühren. Wenn die Zwetschgen-Pflaumenmasse beginnt zu kochen, die Speisestärkemixtur einrühren und alles zusammen aufkochen lassen.

Wenn die Masse andickt, diese vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und Alkohol in gewünschter Menge zugeben und einrühren.

Später die Zwetschgen-Pflaumen-Soße warm zum Walnussgrießpudding servieren und mit gehackten Walnüssen bestreuen. Lecker! 🙂

Dazu gab es Bier aus Nienburg von Kai´s Willker Bier
…und Apfelsaft vom Bio-Obst- und Gemüsebauer Hornung / Rethof in Scheie