Mein Weg

Mein Weg

Jeder Mensch, der auf die Erde kommt, hat eine natürliche Verbindung zu allem, was ihm gut tut: Für mich sind es die Tiere.

Die sprachlose Kommunikation mit ihnen war mir als Kind lieber, als die, mit Menschen. Erwachsene verwirrten mich, weil sie oft Dinge sagten, die nicht mit ihren Gefühlen und ihren Handlungen übereinstimmten.

So liebte ich es, in der Gegenwart von Tieren zu sein. In der Stille und der unmittelbaren Reaktion auf Gefühlsregungen. 

Als Kleinkind gab es da einen Kanarienvogel, viele Jahre eine Katze, einige Pflegehunde aus dem Tierheim und im Teenageralter das erste eigene Pferd. 

Als intuitiv handelnder Mensch passte ich schwer in hiesige gesellschaftliche Schablonen und eckte mit meiner Veranlagung Zusammenhänge zu erspüren und Situationen „vorauszusehen“ schon früh schmerzlich an. 

Deshalb begann ich diese Gaben immer mehr zu verdrängen, um als möglichst „normal“ wahrgenommen zu werden. 

Zu meinem Glück, ließen mich die Tiere nicht „im Stich“ und so führte mich mein Weg mit Anfang 20 Jahren zu meiner Stute Donna, die mich knapp 10 Jahre lang – bis auf den Walnusshof begleitete. 

Ich begann mit Donna zu verstehen, dass die Tiere mich als eine Art Wegweiser für meine eigene Entwicklung begleiten.

Ich verstand, dass die Charakterzüge bzw. Verhaltensweisen des jeweiligen Tieres an meiner Seite entweder etwas zeigten, was ich (noch) nicht auslebte oder, dass sie mich 1zu1 spiegelten.

Mein Hund Pauli ließ mich zum Beispiel erkennen, welche Ernährung für mich wichtig ist, dass es Normen nur in menschlichen Köpfen gibt und das Leben in Freiheit vor allem Loslassen bedeutet. 

Donna zeigte mir, was innere Stärke, Grenzen setzen und blindes Vertrauen ist. 

Mit Mitte 20 Jahren hatte ich das Gefühl, mich selbst nicht mehr zu kennen, vieles was mir einst wichtig war, hatte ich zugunsten einer äußeren Fassade aufgegeben und verdrängt. 

2015 begann ich, mich für Psychologie zu interessieren und machte eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin. Ich erkannte schnell, dass mich vor allem alte Heilweisen und die Kräfte der Natur interessieren. Ich wollte immer mehr erfahren… 

Dann kam Bella in mein Leben – ich begann wieder intuitiver zu leben und meinen inneren Wünschen Raum zu geben. Ich verließ meine damalige „normale“ Lebenssituation und begann, alle vernachlässigten Seiten in mir wieder zum Vorschein zu bringen. 

Bella zeigte mir, mein Leben spielerisch zu sehen und das ich meine Schutzmauer ablegen kann, die mich viele Jahre davon abhielt, wirklich nahbar zu sein. 

Durch Bella erfahre ich nun täglich, dass alte Wissenschaften auf den Prüfstand gehören, und dass die Schulmedizin nur ein winzig kleiner Teil des großen Ganzen ausmacht.

Das enge Band zwischen mir und meinen tierischen Begleitern führte mich 2017 auf den Walnusshof, auf dem ich heute lebe, was ich schon immer fühlte: Die Kraft von Mutter Erde – ihre Liebe, unsere Verbindung.  

Nichts passiert ohne Grund – wir folgen einem unsichtbaren Leitfaden der uns zu Menschen, Tiere, Orte und in Situationen führt, die unserer eigenen Entwicklung dienen.

Es macht mir Spaß, dieses Wissen um die ganzheitlichen Prozesse der Natur nun weiterzugeben. 

Ich helfe Menschen, ihrer Intuition zu lauschen.

Ich übersetze beziehungsweise vermittle zwischen Menschen und ihren Tieren.  

Ich bin sozusagen ein Begleiter auf dem Weg ins Innere und helfe dabei, dass der Mensch sein eigener Experte für seine Tiere und damit für sein Leben wird. 

Unser Innerstes ist manchmal verschüttet und wartet darauf, frei atmen zu können.

Meine Unterstützung geschieht von Herz zu Herz, Seele zu Seele.