Pferde intuitiv füttern

Pferde intuitiv füttern

Viele Menschen mit Pferden sind stark verunsichert sind, was sie ihrem Pferd überhaupt füttern „dürfen“.

Wie fütterst Du Dein Pferd? So wie es allgemein gemacht wird, oder so, wie es sich für Dich im Innersten vollkommen richtig anfühlt? 

Fütterung ist in der Pferdeszene ein heikles Thema. Ernährung ist aus ganzheitlicher Sicht eine der wichtigsten Säulen für ein gesundes und vitales Leben für Mensch & Tier.


Wer zum Beispiel auf Facebook herum surft, der findet zu jeder Krankheit mindestens eine entsprechende Gruppe. Psychologisch gesehen ist das vollkommen normal, die meisten Menschen fühlen sich dort am wohlsten, wo sie unter Gleichgesinnten sind. 

Doch so entsteht eine Trennung zwischen der Ursache und den Symptomen einer Krankheit, die aus naturkundlicher Sicht in Verbindung steht zu Körper, Geist & Seele.

Das ist wohl auch der Grund, warum nur wenige Menschen den Mut fassen, sich von gängigen Expertenmeinungen zu lösen und auf die innere Stimme zu hören.

Viele Arten und Weisen wie „man“ Pferde zu füttern und zu halten hat, haben sich in unsere Köpfe gebrannt.

Hier ein paar allgemeine Beispiele: 

Hafer und anderes Kraftfutter bekommen nur Pferde im Turniersport – oder Pferde, die richtig arbeiten müssen.

Ponys und Pferde, die schnell zunehmen dürfen kein Heu ad libitum und am besten auch kein Gras – oder sie bekommen einen Maulkorb um. 

Ponys und Pferde, die schnell zunehmen – denen reicht Strohfütterung und mageres Gras.

Ab und an mal eine Möhre oder ein Apfel ist für Pferde ok, mehr nicht, sonst werden sie zu dick.

Der allgemeine Schlankheitswahn, der in unserer Gesellschaft vorherrscht greift vor allem beim Thema Pferd ganz mächtig um sich. 

Viele Menschen schämen sich, weil ihr Pferd laut Expertenmeinungen „zu dick“ ist. Sie trainieren was das Zeug hält, achten penibel auf alle gängigen Vorschriften und Regeln in der modernen Pferdehaltung und trotzdem bekommt ihr Pferd diverse Krankheiten.

Das ist frustrierend, oder? 

Die Liste der Stoffwechselkrankheiten ist lang. Wer eine Diagnose erhalten hat, möchte alles tun, damit es seinem Pferd gut geht. 

Oft passiert das Gegenteil: Die Krankheit des Pferdes nimmt auf einmal den größten Stellenwert ein. Besagte Facebookgruppen sind dafür ein gutes Beispiel. Viele Menschen sehen nur noch das „kranke Pferd“.

Aus energetisch-psychologischer Sicht fördern wir die Krankheit des Pferdes damit sogar noch. Der persönliche Fokus wird nur noch auf die Krankheit/en gerichtet – die Krankheit des Pferdes wird regelrecht genährt – und am Leben gehalten, obwohl „man“ sich doch Linderung wünscht. 

Ein Beispiel, wie das funktioniert: Du hast einen schlechten Tag und ein Freund sagt zu Dir: 

„Du siehst heute aber scheiße aus! Und hier am Hals, da solltest du abnehmen. Ich werde dich nachher einmal durch den Garten scheuchen, damit du dich ordentlich bewegst und abspeckst.“ 

Wie fühlst Du Dich nach so einem Statement?

Auch Dein Pferd möchte als Wesen erkannt und geliebt werden – es möchte nicht auf seine Krankheit oder sein Äußeres reduziert werden. Dies ist eine simple und doch so wichtige Tatsache.

Meine Botschaft an Dich lautet: Hinterfrage alles, was Du aus der Pferdeszene kennst und gelernt hast. Wenn Dich etwas in Deinem tiefsten Inneren nicht überzeugt: Lass es sein. Auch wenn viele Expertenmeinungen etwas anderes behaupten.

Jeder Mensch hat eine innere Autorität, der er vertrauen kann – diese innere Autorität oder auch innere Weisheit führt Dich auf Deinem Weg. 

Ich möchte Dir nicht verheimlichen, dass es auch manchmal schwierig werden kann – ebenso wird es passieren, dass Du die Angst überwinden musst, die volle Verantwortung für Dich und Dein Tier zu übernehmen – das ist wohl das Schwerste daran, da wir in der heutigen Zeit oft gelernt haben, den „Expertenmeinungen“ zu folgen. 

Doch wenn Du beginnst, Dich zu informieren, wirst Du immer sicherer, erkennst Zusammenhänge von unterschiedlichen Ursachen und Symptomen, die letztendlich das große Ganze ausmachen. 

Und dann wird es ganz leicht, Dein Pferd (Hund und Katze) intuitiv zu füttern – auch Dich selbst intuitiv zu ernähren.